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Lissie - Concert in Cologne / April 2018

Always the last concert of Lissie was the best!
So here in Cologne. It was amazing!
Thank you JackBauer for sharing!

Mindestlohnbetrug stoppen!

Eine aktuelle Studie der Böckler-Stiftung liefert erschreckende Ergebnisse: Beschäftigte in Deutschland wurden durch Mindestlohnbetrug 2016 um 6,5 Milliarden Euro geprellt. Für die über 2 Mio. Betroffenen bedeutet dies einen monatlichen Lohnverlust von durchschnittlich 251 Euro. Die Tricks der Arbeitgeber: Die Arbeitszeiten werden nicht korrekt erfasst, viele Beschäftigte müssen vermehrt unbezahlte Überstunden leisten, oder ihnen wird Geld für Arbeitsmaterialien abgezogen.

Frauen und Ostdeutsche sind besonders oft Opfer von Mindestlohnbetrug. Auch Leiharbeiter und Minijobberinnen sowie Menschen mit niedrigerem Bildungsabschluss sind stärker betroffen. Häufiger wurde außerdem in Betrieben ohne Tarifbindung und ohne Betriebsrat getrickst.

Die Umgehung des Mindestlohnes kostet jedoch nicht nur die Beschäftigten viel Geld, sondern auch die Sozialversicherungen. Ihnen fehlten allein 2016 dadurch knapp 3 Milliarden Euro.

Um die Trickserei beim Mindestlohn zu stoppen, braucht es mehr Kontrollen. ver.di fordert, die vorhandenen Kontrollstellen massiv aufzustocken. Wichtig ist zudem, die Mitbestimmung in den Betrieben auszubauen. Denn Betriebsräte schauen dem Arbeitgeber auf die Finger. Und der Mindestlohn muss endlich für alle gelten, ohne Ausnahmen. Davon haben alle was: Mehr Geld für die Beschäftigten und in den Sozialkassen, weniger Lohndumping!

March For Our Lives

Egal, ob diese fantastische und mutige Jugendbewegung Erfolg hat oder nicht, der 24. März 2018 wird in die Geschichtsbücher eingehen!
Eigentlich wollte ich nur kurz den Livestream einschalten. Aber schon bei der ersten Rednerin sprang der Funke auf mich über. Ich war bewegt und begeistert und konnte meine Tränen nicht zurückhalten. Jugendliche und Kinder stellten sich auf eine Bühne vor hunderttausenden Menschen und hielten emotionale und teils wütende Reden. Eine so bewegend, wie die andere.
Man hatte den Eindruck, dass zumindest für eine kurze Zeit alle Unterschiede und Trennungen aufgehoben waren und eine Welle der Solidarität einen erfasste.
Ich würde mir so sehr wünschen, dass auch die Jugend in Deutschland sich wieder für Solidarität, Freiheit und Demokratie einsetzt. So wie in anderen europäischen Ländern und jetzt auch ganz aktuell in den USA.
Amerika kann stolz sein auf so eine Jugend! Und Politiker sollten Angst vor ihr haben! Auch, wenn ihr Präsident mit Golfen beschäftigt war.

Ich habe die Veranstaltung dann bis zum Ende gesehen und bin dankbar für dieses Erlebnis! Für alle, die es nicht sehen konnten habe ich hier ein paar kleine Ausschnitte bereitgestellt.

Weiterlesen: March For Our Lives

Verleugnete Armut

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich vor Amtsantritt zum Arbeitslosengeld II geäußert – und dafür die gewünschte Aufmerksamkeit bekommen: „Hartz IV bedeutet nicht Armut, sondern ist die Antwort unserer Solidar­gemeinschaft auf Armut.“ Diese Sozialleistung sei „aktive Armutsbekämpfung“.

Nach international anerkannten Maßstäben gilt als armutsgefährdet, wer im Haushalt über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verfügt (2016: 1.064 Euro monatlich bei Alleinlebenden). Das sind immerhin fast 16 Prozent der Bevölkerung in Deutschland; besonders betroffen sind Alleinerziehende, Migrantinnen, Rentner. Und die Zahl der Armutsgefährdeten steigt seit Jahren an – und zwar auch, weil der Hartz-IV-Regelsatz zu niedrig ist, um das Existenzminimum zu sichern.

Gewerkschaften und Sozialverbände weisen schon lange darauf hin. So stehen zum Beispiel einem alleinstehenden Grundsicherungs-Empfänger für Nahrungsmittel nur 4,58 Euro täglich zur Verfügung. Ein dreizehnjähriges Kind bekommt täglich nur 0,88 Euro für seine Teilnahme an Mobilität und Verkehr.

Der Fehler liegt dabei im System: Die Regelsatzberechnung erfolgt nach unsauberen und fragwürdigen Methoden. Und das seit Jahren. Das zu korrigieren wäre hilfreicher und gerechter, als populistisch wie Spahn auf die Schwächsten einzudreschen: Der Regelsatz für Hartz IV muss deutlich angehoben werden.

US-Strafzölle - Wer sind denn eigentlich die Bösen?

Ich habe keine Ahnung, woher plötzlich diese unzähligen Anhänger des sogenannten Freihandels kommen.
Vor kurzer Zeit gab es noch viele Stimmen, die die Globalisierung und die speziellen Handelsabkommen eher negativ und unsolidarisch einstuften. Man denke nur an TTIP.
Doch sobald Trump etwas auf den Weg bringt, scheint es eben automatisch schlecht zu sein. Und schnell vergisst man das egoistische und knallharte Gebahren der deutschen Regierung gegenüber anderen Ländern. Nicht nur gegenüber Industrienationen.
Ist denn wirklich jemand so naiv zu glauben, dass des Merkel, Scholz und wie sie alle heißen, um Fairness geht? Sorry, aber denen geht es nicht einmal um Wohlstand für das deutsche Volk. Höchstens um die Vermehrung des Vermögens der Reichen und die Erhöhung ihrer Diäten. Beweise dafür gibt es mehr als genug!

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