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Zu wenig Pflegepersonal

Tagesspiegel vom 9.2.2017

Zu wenig Pflegepersonal
Eine Krankenschwester für 13 Patienten

Gemessen an anderen Ländern sparen deutsche Kliniken mächtig am Pflegepersonal. Gewerkschafter warnen vor den Folgen - und fordern gesetzliche Vorgaben.
von Rainer Woratschka

In deutschen Kliniken gibt es gemessen an der Patientenzahl deutlich weniger Pflegepersonal als in anderen vergleichbaren Ländern. Das ist einer aktuellen Studie über staatliche Vorgaben zur Personalausstattung ("Nurse-to-Patient-Ratios") an Krankenhäusern zu entnehmen, die von der gewerkschaftsnahen Böckler-Stiftung finanziert wurde.

Doppelt so viele Patienten pro Krankenschwester wie in den Niederlanden

Während sich hierzulande im Schnitt eine Pflegekraft um 13 Patienten zu kümmern hat, beträgt das Verhältnis in der Schweiz und in Schweden etwa eins zu acht. In den Niederlanden ist es eins zu sieben. Und in den USA kommen auf eine Krankenschwester sogar nur 5,3 Patienten.

Besonders heftig ist der Unterschied bei Nachtdiensten. Für eine Nacht hatte die Gewerkschaft Verdi per Stichprobe im Jahr 2015 ermittelt, dass 17.000 Pflegekräfte bundesweit etwa 324.000 Patienten zu versorgen hatten. Das entspricht einem Verhältnis von eins zu 19. Und teilweise war der Personalschlüssel noch viel schlimmer. Zwei von drei Pflegern arbeiteten allein, sie hatten sich im Schnitt um 26 Kranke zu kümmern. Auf jeder sechsten Station waren es mehr als 30.

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Mehr Personal für unsere Krankenhäuser

Gründung Bündnis „Mehr Personal für unsere Krankenhäuser“
für die Region Stuttgart

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

dass die Arbeitsbedingungen an Deutschen Krankenhäusern desolat sind, ist derzeit in aller Munde. Die Beschäftigten riskieren ihre Gesundheit beim Versuch die Patientenversorgung aufrecht zu erhalten und wissen sich nicht mehr zu helfen.
Die Patienten sind gefährdet und das alles nur, weil die seit den 90’er Jahren politisch verursachte Unterfinanzierung bei Betriebs- und Investitionskosten der Krankenhäuser dazu führt, dass bei steigenden Patientenzahlen am Personal gespart werden muss. Krankenhausbeschäftigte sind ein Kostenfaktor und Patienten werden danach betrachtet, welchen Erlös Ihre Behandlung bringt. Die Folgen sind hinreichend bekannt. Hygieneskandale gab es in den letzten Jahren genug. Dazu kommen Warteschlangen in den Klinikambulanzen, Wartezeiten von stationären Patienten die dringend Unterstützung von der Pflege brauchen, unzureichende Überwachung nach operativen Eingriffen, verspätete Medikamentengaben.
In dieser Situation sind die Beschäftigten der Charité in Berlin 2015 aufgestanden und haben gemeinsam mit ver.di einen Tarifvertrag zu Mindestbesetzungen erstritten. Damit wird geregelt, wie viele Patienten einer Pflegekraft zur Betreuung zugeordnet werden dürfen und was zu tun ist bei Überlastung. Dieses Beispiel macht Mut, um einen solchen Tarifvertrag Entlastung für alle Krankenhäuser in Deutschland zu ringen, auch bei uns in der Region Stuttgart.

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Sahra Wagenknecht: Wirtschaftsmacht attackieren...

... Deutschland sozialer und friedlicher machen

Auch wenn die Rede zeitlich nicht ganz aktuell ist, so ist sie doch aktueller denn je!
Ich muss sie einfach hier veröffentlichen, da sie unglaublich viel Wahrheiten und Antworten enthält.

24 Minuten, die sich lohnen!

Rede beim gemeinsamen Jahresauftakt von Europäischer Linken und der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag - DIE LINKE wird 2017 reden über Armutslöhne, über Hungerlöhne, über soziale Ungerechtigkeit und was man dagegen tun kann. Es reicht nicht, nur frustriert zu sein und sich zu ärgern über den Trend der politischen Entwicklung. Wir müssen uns gemeinsam wehren gegen diejenigen, die immer dreister von Ausbeutung und Abzocke leben. Wenn man dann so richtig in den Dreck greift und die Falschen wählt, wird es am Ende eben noch schlimmer. DIE LINKE ist die einzige Partei, die in diesem Land etwas verändern kann. Wir wollen regieren, um das Land zu verändern, um es zu sozialer und friedlicher zu machen. Das ist unser Ziel.

Time for Tegrim

Als ich dieses Jahr in Nashville war, besuchte ich natürlich das Johnny Cash Museum. Klar, bin ich doch ein großer Fan dieses ganz besonderen Musikers.
Ich bekam dort einen wirklich guten Einblick in sein Leben und sein musikalisches Werk.
Ein kurzer Werbefilm für ein Schuppenshampoo hat es mir aber ganz besonders angetan! Zeigt es doch in grandioser Weise die humorvolle Seite des 'Man in Black'.

Ich finde es so genial, dass ich es hier zeigen möchte. Viel Spaß!


Have You Got Dandruff... Take the Johnny Cash Test! Time for Tegrim

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