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Zeitreise mit Alan Parsons

Letzten Mittwoch (17. Mai 2017) war ich in der Liederhalle in Stuttgart bei Alan Parsons Live Project – The Greatest Hits Tour 2017. Und es war ein gigantisches, unvergessliches Erlebnis!

Klar, die meisten Besucher waren so alt wie ich, also mindestens über 50. Aber das tat der Atmosphäre keinen Abbruch. Im Gegenteil. Die Stimmung war klasse, man kam ins Gespräch und irgendwie waren ja auch alles Gleichgesinnte.

Ich war sehr gespannt auf den Abend. Ich liebe die Musik von Alan Parsons schon seit den 70ern. Es war damals die sanfte, psychedelische und experimentelle Musik, bei der man mit der ersten Freundin schmuste und vielleicht auch erste (und natürlich letzte!) Erfahrungen mit Drogen hatte.

Und dann endlich kamen alle auf die Bühne, u. a. Alan Parsons, deutlich älter geworden und auch etwas runder.
Und sofort ging es los. Virtuosen auf ihren Instrumenten, alte Stücke frei interpretiert und mit unzähligen Soli durchsetzt. Allein ein mehrminütiges Bass-Solo ließ die Zuschauer erbeben. Im wahrsten Sinne des Wortes. Man spürte den Sound bis in die Eingeweide. Wahnsinn!

 

Sie spielten ohne Pause, ließen sich noch zu drei Zugaben animieren und man merkte diesen Musik-Giganten den Spaß an ihrem Tun an.

Klar, schon früher stritten sich die Geister über Parsons Musik. Man merkt, dass er eigentlich aus der Sound-Mix-Richtung kommt. Das spielen mit der Musik, mit Rhythmen und Effekten ist sein Ding. Er erzählt Geschichten mit Musik.
Klar, er war ja schließlich schon Tontechniker der Beatles und er war Toningenieur und Produzent von Dark Side of the Moon von Pink Floyd. Und ich finde, genau das kann man hören.

Mich hat das Konzert gnadenlos überzeugt. Jeder einzelne Musiker war großartig, spielte mehrere Instrumente. Und fast alle hatten auch Gesangseinlagen. Parsons Stimme klingt nicht mehr wie früher. Aber das wäre auch etwas zu viel verlangt.

Solltet ihr auch die Möglichkeit haben Konzerttickets zu ergattern, schlagt zu! Es ist eine musikalische Zeitreise, die man nicht vergisst!


Alan Parsons - Sirius   Eye In The Sky

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