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Schulden sind kein Teufelszeug

Wirtschaftspolitik aktuell 10 / 2020 – Schulden sind kein Teufelszeug

Im Kampf gegen die Coronakrise macht Deutschland hunderte Milliarden Euro locker. Doch was passiert mit den gewachsenen Schulden, sobald die Krise überstanden ist? Belasten wir die Zukunft unserer Kinder?

Politiker wie Friedrich Merz von der CDU fordern schon jetzt, Sozialausgaben zu senken! Doch das wäre nicht nur sozial unvertretbar, sondern auch wirtschaftlich schädlich. Die durch Schulden finanzierten zusätzlichen Staatsausgaben sind der einzig richtige Weg, um soziale Zerstörungen und einen noch tieferen Einbruch der Wirtschaft zu verhindern. Wie wichtig unser Sozialstaat ist, zeigt ein Blick in die USA. Dort gibt es schon über 100.000 Tote und 25 Millionen Arbeitslose, mit kaum sozialer Absicherung.

Wirtschaftspolitikaktuell10 2020

Deutschland kann sich höhere Schulden genauso leisten wie etwa die USA oder Japan. Deren Schuldenstand ist zwei- bzw. über dreimal so hoch – ohne Inflation oder drohende Pleite. Eine Tilgung durch Kürzungen ist nicht nötig. Wir können aus den Schulden herauswachsen.

Der Bund zahlt für Anleihen über 30 Jahre null Prozent Zinsen. Bei einer Inflation von 1,5 Prozent im Jahr muss er preisbereinigt für 100 Euro Kredit dann nur 64 Euro zurückzahlen. Unsere Kinder werden nicht belastet, sondern profitieren. Es wäre unvernünftig, wenn notwendige Investitionen in den Klimaschutz unterblieben. Kürzungen bei Investitionen, Personal und Sozialleistungen verhindern, dass sich die Wirtschaft schnell erholt. Das würde wirklich schaden!

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